Kirche Weickersgrüben

Lange Jahre hatten die evangelischen Christen das
Mitbenutzungsrecht der katholischen Kirche. 1911 wurde
dieses Recht von der evangelischen Kirchengemeinde
aufgegeben, denn man plante ein eigenes Gotteshaus
zu erbauen. Der Erste Weltkrieg zerbrach das angefangene
Werk. Die Gottesdienste mußten nun in einem sehr dürftig
ausgestatteten Betsaal in der Schule gehalten werden.
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1923 wurde auf dem späteren Kirchengrundstück ein
eigener Friedhof eingerichtet. Am 15. Oktober 1961 ging
der langersehnte Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus
in Erfüllung: Nach nicht ganz einjähriger Bauzeit Konnte
die moderne und schlicht gehaltene Auferstehungskirche an
einem Berghang neben dem Friedhof eingeweiht werden.
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Im Frühjahr 2001 begann man mit einer umfangreichen
Renovierung der Kirche nach ökologischen Gesichtspunkten.
Ein Sonnenkollektor auf dem Kirchendach reguiert über ein
Gebläse und Rohrsystem im Gemäuer den Wärme- und
Feuchtigkeitshaushalt in der Kirche. Am 22. Oktober 2002
konnte die Wiedereinweihung der Kirche gefeiert werden.